Brahmas, die sanften Riesen.

(English Version)

Dark Brahma Cockerel Dusting. © Chris Jones

Das obere Bild heißt "Dark Brahma Cockerel Dusting" und ist von Chris Jones. Es handelt sich dabei um ein Ölgemälde und beziehen könnt Ihr das Schmuckstück über die HP des Künstlers: Wildlife Art.



Das Zuchtjahr 2006

Ich werde euch nun nacheinander unsere Alphahähne vorstellen, sie haben alle ihre eigene Truppe. Den Anfang macht die Altersheim- und Schwangerentruppe, gefolgt von der Zuchttruppe und nach einem kurzen Exkurs zur Fridamaus kommt schließlich die Haupttruppe.

Der Fridolin

Dieses Jahr beginnt für Fridolin in einem eigenen Stall mit ein paar Mädels. Er ist mit seinen 5 Jahren schon ein Senior und der bitterböse Winter steckt ihm buchstäblich in den Knochen. Er bewegt sich nur ganz langsam, er hat etwas abgenommen. An Fülle hingegen hat er zugenommen, warum soll es bei Hühnern anders sein als bei uns Menschen? Seine mächtigen Kehllappen frieren diesen Winter nicht so weit ab wie letztes Jahr, aber da war er auch mehr draußen.

Fridolin ist kein junger Spund mehr, trotzdem juckt es ihn ab und an;-) Er tritt für sein Alter fleißig und kümmert sich hingebungsvoll um ein halbes Dutzend Mädels. Seine Mädels wechseln je nach Bedarf. Bedarf heißt er führt die Hennen, die zu schwach für die Haupttruppe sind. Beim Fridolinfreund sind auch die etwas zarteren Hennen vor den schweren und dauerbremsigen Junghähnen sicher.

Außerdem brütet die Lisamaus ihre Eier beim Fridolin aus. Sie macht das super, und er hilft wo er kann: er lässt sie in Ruhe! Er hat schon bemerkt dass die Lisa nur einmal am Tag zum Essen und Trinken aufsteht. Fridolin wird auch beim Schlupf dabei sein, ich denke mal dass die Küken von der Präsenz eines solch erfahrenen Hahnes nur profitieren können. Daß die Anjamaus ab und zu ein Ei dazuschmuggelt kann aber auch er nicht verhindern;-)

Seit seinem Kampf mit den Jungs humpelt der alte Herr allerdings gewaltig, er kann den rechten Fuß kaum belasten. Irgendwie ist ihm beim Kampf auch der halbe Sporn abgebrochen, aber ich denke den braucht er nimma. Zur Sicherheit war ich mit ihm noch beim Tierarzt, Fridolin wird für immer humpeln. Trotzdem geht er mit seinen Damen raus in den Schnee, er zeigt ihnen den Platz zum Sandbaden, er kräht noch regelmäßig über 3 Sekunden durchgehend, das können die Junghähne noch nicht so lange;-)

Der Thor

Für Thor hat das Jahr mit seiner ersten, eigenen Zuchttruppe begonnen *jippy* Der wackere Junghahn hat sich im Kampf erst gegen Fridolin, dann gegen Odin und Hugo durchgesetzt. Er überstand alle Kämpfe unbeschadet, abgesehen von ein paar schwach blutenden Bisswunden an Kamm und Kehllappen. Ratet mal was Thor mir geantwortet hat als ich ihn fragte, was denn passiert sei: Du müsstest erst mal die Anderen sehen!

Thor ist Blau-Rot-Columbia, nieder aber mächtig, viel mächtiger als der Hugofreund. Er hat das flauschige Gefieder seiner Mama und die Farbe vom Papa geerbt. Anfang diesen Jahres wog der friedliche Freund schon über 4 Kilo! Seine Herde von sechs Brahmadamen führt er vorbildlich, mit ihm laufen Alma, Belinda, Lucky, Hanni, Irmi und die wilde Hilde.

Thor hat viel vom Fridolin gelernt bevor er ihn verdroschen hat;-) Er lockt die Hennen zum Futter, zeigt ihnen Legenest und Sandbad, er begleitet sie überall hin und spricht viel mit ihnen. Und ja, er kräht bereits und Thor tritt natürlich auch schon wie ein Großer. Wir sind voll stolz auf unseren friedlichen Freund;-)

Die Frida

Frida, unsere 4 jährige Alphahenne, hängt sich immer an den Boss. Über Weihnachten kam die gute etwas in Stress: Erst wird Fridolin von Thor abgelöst, dann bekommt dieser seine eigene Zuchttruppe - schon wieder Regierungswechsel! Frida geht seit heuer mit dem neuen Boss der Hauptstruppe: Odin. Außerdem ist es ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass die Neuankömmlinge nicht zu frech werden;-)

Frida ist eine Powerhenne, in ihrem hohen Alter legt sie noch brav ab und an ein supergutes Ei. Supergut weil die Fridamaus auf Fleisch steht, und das schmecken wir den Eiern auch an. So dunkle Dotter habe ich vor Frida noch nicht gesehen;-) Außerdem ist sie echt gut beinander, sie hat im Jänner mit einem Gewicht von zirka 4,5 Kilo unsere Wiegeparade der Damen angeführt. Trotzdem ist sie schön fest, also richtig muskulös, nicht fett oder schwabbelig. Echt beeindruckend wie viel Henne das ist, die Frida ist voll cool.

Der Odin

Odin ist mittlerweile leichter als die Fridamaus, er hat sich von den Rangordnungskämpfen gut erholt. Erst sah er wirklich schlimm aus, blutverschmiert von Kamm bis Kralle. Doch er war unverletzt, also im Prinzip;-) Ein paar Bisswunden halt, das Übliche bei Jungs. Nach dem Umzug vom Thor muckte der Hugofreund kurz auf. Dieser nutzte die Gelegenheit den angeschlagenen Odin herauszufordern. Welch ein Fehler! Odin durfte eine Nacht im Krankenstall schlafen, am nächsten Morgen hat´s dann ordentlich gerappelt in der Kiste;-) Seit dem macht Hugo einen großen Bogen um Odin, hehehe.

Odin ist mittlerweile der größte unserer Junghähne, er führt mit Frida gemeinsam die Haupttruppe durch unsere Gärten. Die beiden Junggesellen laufen brav im Hintergrund mit, nur der Loki ist etwas frech und springt schon mal auf die eine oder andere Brahmahenne;-) Odin kommt gut mit den beiden zurecht, er ist ein guter Rudelführer.

Objektiv gesehen macht er seine Sache ganz gut, auch wenn er nicht an Thors Qualitäten rankommt. Immerhin muss er auch mehr als dreimal so viele Hennen führen, der Odin ist schon okay. Den stechenden Schritt hat er von Fridolin gelernt, auch das rumtanzen vor den Mädels und das Treten. Er posiert auch gerne vor der Kamera, Odin balzt sehr fleißig, die Frida steht voll zu ihm. Die beiden sehen echt gut aus zusammen. Schlafen tut der Odin wie alle unsere Hähne vor den Mädels in einer Schlafbox, echt toll wie er das vom Fridolin gelernt hat! Odin kommt auch sofort angeschottert wenn mal ne Henne um Hilfe ruft, sei´s um beim Legen nicht allein zu sein oder weil der Loki wieder mal zudringlich wird;-)

Herkunft

Die Heimat der Brahmas ist die Gegend um den Fluß Brahmaputra, der das Himalayagebirge in Indien und China durchfließt um schließlich in den Ganges zu münden. Dort waren die Tiere wegen ihrer für die Größe beachtlichen Legeleistung von etwa 140 Eiern sehr beliebt. Außerdem waren die Hühner hervorragende Fleischlieferanten. Die extreme Witterung im Hochland Indiens machte robuste, mächtige Tiere aus den Brahmas, die Hähne hatten um die 6 Kilo.

Um 1850 sind dann die ersten Tiere nach Amerika gekommen. Es gab vorest nur "helle" und "dunkle" Brahmas, welche um 1860 auch den Weg nach England und Europa gefunden haben, später kamen dann noch "gelbe" dazu. Heute bereichern viele Farbschläge die Gärten der Brahmaliebhaber in aller Welt, die sanften Riesen sind unter anderem in Gold, Blau, Schwarz, Weiß, Rebhuhnfärbig und Colombia zu bewundern, manche Farbschläge sind sehr selten oder unter einem anderem Namen bekannt. Durch diese Einkreuzung anderer Farben und somit Rassen sind heutige Hähne mit etwa 5 Kilogramm leichter als ihre Ahnen, die Hennen werden etwa 3 bis 4 Kilo schwer.

Damit möchte ich den kleinen Ausflug ins Land der Fakten aus deutschsprachigen Fachbüchern auch schon wieder abschließen, alles was jetzt kommt sind unsere eigenen Erfahrungen und Schlußfolgerungen. Ausserdem möchte ich an dieser Stelle noch auf unsere exklusiv mit Erlaubnis des Autors gehosteten, sehr interessanten Seiten zur Geschichte der Brahmas hinweisen, hier der Link zur Übersetzung:
Die Geschichte der Brahmas, von Brian Reeder (im Haustierblog).

Nachwuchs 2004

Berta entschloß sich ein Brutgesicht zu werden. Das war zwar nicht geplant und außerem ist es eigentlich schon zu spät, aber Berta war das alles egal. Auf Grund von Fehlinformationen haben wir sie gelassen, heute wissen wir daß das falsch, falsch, falsch war! Brahmaküken sollten allerspätestens im Mai das Licht der Welt erblicken.

Aus ihren drei Eiern sind mittlerweile trotzdem zwei Küken geschlüpft, nun versuchen wir alles die Kleinen noch vor dem Winter groß zu kriegen. Berta ist eine Superglucke und kümmert sich liebevoll um die Kleinen. Im Greifersicheren Auslauf lernen die Küken scharen, picken und was sie sonst noch alles so brauchen. So oft es geht sind die drei unter Aufsicht im Garten bei den Großen (der mittlere Garten) oder im Kindergarten (der vordere Garten) oder im Auslauf (wird laufend erweitert), geschlafen wird in 2 Boxen über den Enten mit Verbindungsloch und Babysitzstange.

Die erste Begegnung der Küken mit Fridolin war echt interessant und unglaublich anzusehen, ich wollte diese atemberaubende Szene nicht durch knipsen oder filmen stören, darum hier meine Eindrücke in Worten:

Das Brutgesicht ist mit den Kleinen wie üblich beim Sandbaden im Durchgang zur Mittermaus. Die Türe zu unserem Garten ist offen und Fridolin beschließt zeitgleich mit seiner Truppe ebenfalls sandbaden zu gehen. Als er und seine Hennen rüberkommen schaut er erstmal wie es denn den Ribiseln und Weintrauben geht, welche wir bis zur Reife durch nen Instantzaun geschützt haben. Die Hennen sehen die Küken und sind nicht gerade erfreut, tun ihnen aber nix böses, picken die Kleinen nur weg wenn sie ihnen zuuuuuuu nahe kommen.

Fridolin hört die Hilfeschreie der Babies und eilt sofort herbei um sich das mal anzusehen. Die Hennen machen nen Schritt zurück und Fridolin steht nun vor den Kükengesichtern. Er beugt sich langsam und interessiert runter, immer mehr, geht etwas in die Knie und steht am Ende Schnabel an Schnabel mit den Minihühnern. Die Küken wiederum stellen sich auf Zehenspitzen und recken das Köpfchen hoch um Fridolin ins Auge sehen zu können. Nur wenige Millimeter trennen die drei, es muß echt beeindruckend für die Kleinen gewesen sein so nem Riesenhahn gegenüber zu stehen. Fridolin verharrt ruhig und gelassen und mustert die Hühnerbabies, die trauen sich kaum zu atmen, es liegt so ne Spanung in der Luft daß ICH fast nen Herzinfarkt bekommen hätte.

Mein Gefühl sagt mir aber "vertrau ihm, er weiß was er tut", und so war es auch. Sekunden vergingen, Minuten verstrichen, Berta stand daneben und es passierte nix - außer daß sich die drei von oben bis unten musterten. Fridolin muß erkannt haben daß die Küken keine Gefahr für sein Rudel darstellen und stellt sich wieder gerade auf. Als der Riese sich umdreht und von dannen schreitet falle ich erstmal aus meiner Starre in die Wiese und die Küken rennen sofort zu Mammi und alles ist mit einem Schlag vorbei. Die Sache ist gegessen und von nun an beschützt Fridolin die Küken und die rennen auch zu ihm wenn ihnen mal ne erwachsene Henne zu nahe tritt. Die wuseln echt um seine Füße und suchen Schutz, welcher ihnen auch gewährt wird. Die dürfen ohne wenn und aber mit den Großen vom selben Backblech essen und laufen voll integriert mit der Truppe mit.

Ich hoffe ich konnte Euch einen schwachen Eindruck des wirklich überwältigenden Begrüßungsrituales geben, ich war derart beeindruckt, ich konnte ne Zeit lang kaum denken vor Rührung - und ja! geweint habe ich auch;-) Heute schlafen bereits alle Hühner ohne räumliche Trennung im selben Stall, einzig die Pins werden jede Nacht in ihren Schlafboxen eingesperrt, denn die machen ne Megasauerei wenn sie ungestört im Stall "wüten" dürfen - bevor wir die Dagoberts in ihre Boxen geleiten liegen sie ebenfalls friedlich mitten unter den Hühnern und machen auf "brave Ente".

Heute beim abendlichen Versperren des Stalles konnte ich zum ersten mal beobachten daß die Kükengesichter schon bei den Großen schlafen dürfen - und das im zarten Alter von 6 Wochen! Es ist herzerwärmend zu sehen wie harmonisch Fridolin seine Truppe zusammen hält, wir sind voll stolz auf ihn. Ich denke da haben Hugo und Paule einen Mentor gefunden wie es sich ein Junghahn nur wünschen kann.

Trude

Die Trudemaus ist unsere alte Mischlingshenne aus Graz welche uns als reinrassig und jung verkauft wurde;-( Daß wir unsere Trude trotzdem lieb haben ist klar, momentan hängt sie an Infusionen in der Tierklinik weil sie sich durch das gleichzeitige Eierlegen UND Mausern verausgabt hat. Ich bete täglich für Trude! Heute hat sich der Verdacht bestätigt daß unsere Trudemaus leider keine eineinhalb Jahre jung ist, sondern viel älter, das Ärtzeteam der Uniklinik meint sie ist locker zwei bis drei Jahre alt und schlichtweg ausgepowert. Das selbe Phänomen welches Legehennen nach 2 Jahren durchgehendem Eierlegen haben scheint die arme Trude nun heimzusuchen: Der kleine Hühnerkörper ist ausgelaugt. Wir hoffen sie nächste Woche wieder ins Rudel integrieren zu können, damit sie bei uns ihren Lebendabend in Ruhe genießen kann.

Morgen ist es endlich soweit, ich fahre nach Wien in die Vetmed um unsere liebe Trude Heim zu holen. Sie wird wohl noch ein paar Tage im Kindergarten bleiben müssen, aber immerhin ist sie wieder zu Hause! Ich denke spätestens nächste Woche darf dann auch Fridolin wieder zu ihr, im Moment sind 6 Kilo Hahn einfach zu viel für die geschwächte Trudemaus. Im Kindergarten kommen sie täglich die Pins und die Junghühnr besuchen, die passen nähmlich noch durch den Zaun;-) Und auch das Bärchen wird sich freuen, die mag unsere Huhngesichter nähmlich seeeeeeeehr.

Bereits nach wenigen Tagen läuft die muntere Trudemaus wieder im Rudel mit. Fridolin hat sie sofort nach ihrer Ankunft am Ruf erkannt und wollte gar nimma weg vom Zaun zum Kindergarten. Er hüpfte auf und ab und versuchte sie rauszulocken. Heute schläft Trude schon wieder in der selben Schlafbox wie die anderen Huhngesichter und auch das mit dem Hühnersex klappt wieder vorzüglich;-) Wenn sie weiter so brav Sandbaden geht sieht sie bald wieder sauber aus, der Klinikaufenthalt war ganz und gar net gut für ihr ohnehin angeschlagenes Gefieder:-( Wenigstens legt sie im Moment keine Eier, das ist schon mal ein Fortschritt, denn nun steht ihr alle Energie für die längst überfällige Mauser zur Verfügung. Die Hackordung blieb unverändert, Trude und Frida sind die zwei Alphahennen.

Nach drei Wochen sieht die liebe Trudemaus wieder echt sauber aus. Die stumpfen, abgenutzen Federn vom Vorjahr sind fast alle ausgemausert, die neuen, strahlend weißen Federn kommen langsam aber sicher immer mehr zum Vorschein. Momentan ist sie noch ordentlich zerrupft, aber mit jedem Tag wird sie schöner. Im Rudel läuft sie wunderbar mit, beim Naschen der Leckerlis aus der Hand (Weintrauben, Sandwich, Himbeeren, Müsliriegel) ist sie eine der ersten und schlägt erbarmungslos zu - sie ist wieder ganz die Alte - das freut uns sehr.

Mittlerweile strahlt die Trudemaus wieder in voller Pracht und sie hat auch noch nicht wieder mit dem Eierlegen begonnen;-) All ihre Energie fließt in die Befiederung, und sie ist jene Welche, die am ausgiebigsten ihr Sandbad geniesst. Sie läßt sich dabei auch nicht von wedelnden Hundeschwänzen oder schnatternden Enten stören. Die Trudemaus liegt wie ein Fels in der Brandung am Boden und staubt vor sich hin. Nur das winterliche Wetter mag sie gar net, wenn Fridolin sagt es ist zu nass zum Rausgehen bleibt sie mit den anderen im Stall. Die beiden Youngsters hingegen sind dauern draussen, auch wenn der Weg über die Fliessen zur Rutschpartie wird weil die Steinplatten mit Eis überzogen sind;-)

Diesen Winter hat die Trudemaus sehr genossen, vielleicht hat sie instiktiv gespürt daß es ihr letzter sein würde. Jeden Sonnenstrahl hat die Gute genossen, aber mit der Zeit wurde sie immer schwächer. Als sie merklich an Gewicht verlor und kaum mehr laufen konnte wussten wir daß ihr Abschied bald kommen würde. Ganze 15 Minuten brauchte sie mit vielen Pausen um vom Stall bis zum Apfelbaum zu gehen, und das sind nur etwa 20 Meter. Wir haben sie manchmal zu den anderen Hühnern getragen damit sie nicht alleine ist. Wir haben sie gestreichelt und mit ihr geredet, aber auch die anderen Hühner haben sie nicht alleine gelassen.

Im fortschreitenden Alter ist es bei Hühnern nicht anders als bei uns Menschen: Manches geht nimma so wie früher;-) Will heissen wir haben ihr jeden Tag den Hintern mit warmem Wasser und Waschlappen gereinigt weil ihre Verdauung nicht mehr wollte. Schweren Herzens haben wir Trude mit zum Tierarzt genommen als sie immer schwächer wurde und nicht mehr essen wollte, nach einer Untersuchung stand fest sie war einfach alt. Ihre Zeit war um und so ermöglichten wir ihr ein sanftes Einschlafen. Sie mußte nicht alleine sterben und konnte ihre Reise ohne Schmerzen antreten, sie war eine tapfere Henne!

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last update: 03. Feb 2010
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