Die Stallungen
(English Version)Der Anfang 2004
Hier zwei Bilder vom ersten Stall vor dem Umbau. Das Wegräumen des Gerümpels war ne Menge Arbeit und nun steht es schon wieder an, denn die zwei neuen geplanten Ställe sind ebenfalls voller "Klumpat". Unser braver Bennifreund hat übrigens beim Umbau und Reinigen sehr mitgeholfen, ohne ihn hätten wir viiiiiiiel länger gebraucht.
Die Idee mit dem Aufstieg und den Hochboxen haben wir ganz schnell wieder verworfen, die oberen Boxen dienen nun als Ablage für die Babywaage, das Heu, das Stroh und anderes Zeugs was man so alles braucht im Stall.
Unser Vormieter hatte in dem Stall Hasen, die Boxen haben wir entrümpelt und gereinigt. Danach wurden die Türen entfernt und Anschläge aus Holz für neue Türen angebracht. Diese können nun einfach vor die Schlafboxen gestellt und verschloßen werden. Das ist nötig, weil im Stall freilaufende Enten eine Megasauerei machen. Die Dagoberts versuchen doch tatsächlich im Trinknapf der Hühner zu Baden;-)
Die Legenester
Die Legenester sind eigentlich nur ein Sperrholzaufbau mit Vierkanthölzern versteift und auf eine Bodenplatte aufgesetzt. In den Legenestern stehen so Obstkisten aus Pappe vom Supermarkt, diese - mit zweimal wöchentlich neubefülltem Heu - Nester nehmen unsere Mädels superbrav an. Der Aufbau kann zum Reinigen einfach weggehoben werden.
Die Schlafboxen
Die Schlafboxen haben etwa 80x80x80 Zentimeter und sind sowohl bei den Brahmas als auch bei den Laufenten sehr beliebt. Durch enges Aneinanderkuscheln wird es auch im Winter in den Boxen angenehm warm: Bei Außentemperaturen von Minus 26 Grad hat es im Stall ein paar Minusgrade und in den Boxen Plus 12 Grad! Durch das Fehlen der Vordertüre kann immer Frischluft in die Schlafboxen, das Stroh und Heu in der Box nimmt die Feuchtigkeit unserer schlafenden gefiederten Freunde sowie deren Ausscheidungen auf. Die Schlafboxen werden täglich neu mit Heu befüllt, welches auf eine Strohschicht kommt die alle 2 Tage gewechselt wird.
Der Rest vom Stall hat ebenfalls Stroh als Einstreu, dieses wird täglich gereinigt (also die Häufchen aufgesammelt) und wöchentlich ganz gewechselt. So kommen wir auf einen Verbrauch von zwei Ballen Stroh und und einem Ballen Heu pro Tag.
Unser 30-Kilo-Sack Kieselgur wird auch schön langsam leer, er hat immerhin für etwa ein halbes Jahr gereicht. Großzügig streuen wir das weiße Pulver in Ritzen und Ecken und halten so die Milbengefahr in Grenzen. Momentan bauen wir gerade zwei weitere Räume in Ställe um, auch einen für die Laufenten, die dann endlich ungestört im Stall rumsauen dürfen;-)
Stallvideo
Das Video zeigt den ersten Stall vor dem Umbau, aber so ein Stall ist ja sowieso dauernd "under construction", einen ersten Eindruck könnt ihr Euch trotzdem verschaffen. Den Umbau versuchen wir dann mit Fotos und Texten zu dokumentieren, damit vielleicht der Eine oder Andere von unseren bescheidenen Erfahrungen profitieren kann.
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Der Ausbau 2005
Der zweite Stall wird für Fridolin adaptiert, welcher mit den Seidis umziehen wird. Im alten Stall bleiben Hugo, Paule und Clyde mit ihren Mädels. Denn beim Füttern im Stall wird es langsam eng und Fridolin jagt die Junghähne immer öfter raus damit seine Hennen in Ruhe essen können. Der Paulefreund nimmt nähmlich beinhart die Gelegeheit beim Schopf, also besser die Henne und springt drauf. Mit zwei Hühnerställen für Viereinhalb Hähne (hehehe) sollten die Reiberein dann ein Ende haben...
...hatten sie nicht;-) Mittlerweile ist Fridolin wieder in seinem alten Stall gemeinsam mit Clyde; Hugo und Paule haben einen neuen Stall bekommen. Auch die Dagoberts haben einen eigenen Stall gekriegt, genau wie die Seidengesichter. Die Anzahl unserer getrennten Ställe steigt auf 4.
Der Ausbau 2006
So sieht es momentan aus: Der Fridolin schläft mit seinen Mädels in einem adaptierten Raum mit etwa 40 qm; im diesem Stall bebrütet gerade die Lisamaus Bruteier vom Thor seiner Truppe. Hagrid ist mit einer Bande in den ehemaligen Entenstall gezogen. Don der Schlaflose hat einem 20 qm großen Stall im Durchgang bekommen. Thor hat seine Zelte im ehemaligen Habakukstall aufgeschlagen. Odin schläft mit seiner Herde im ehemaligen Fridolinstall. Ach ja, die Freya brütet ihre Bruteier unterm Hochbett im Kinderzimmer aus;-)
Und das ist geplant: Der Brahmakükenauslauf wird vergrößert und bekommt einen eigenen, zusätzlichen Stall. Ein Krankenstall samt Auslauf muß her. Ein weiterer Stall für die Junggesellenbande muß her. Ein Gluckenstall mit katzensicherem Auslauf muß her. Ein Altersheimstall muß her. Ein eigener Stall mit Auslauf für Zuchtstämme muß her. Nun ja, nen Haufen übriges Holz haben wir ja jetzt...
(English Version)
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last update: 12. Dec 2009